Einbauarten der TESACO Rinnenschütze

Je nach Bauwerk und Einbausituation können Rinnenschütze einbetoniert, im Gerinne angedübelt oder vor dem Gerinne montiert werden. Die Wahl der Einbauart beeinflusst unter anderem die lichte Öffnung, die Zugänglichkeit sowie den Montageaufwand.

Nachfolgend finden Sie die gängigen Einbauarten für Rinnenschütze und Großschütze.

Die Einbauarten im Detail

A. Einbetonieren im Gerinne

  • Beim Einbetonieren wird der Rahmen des Rinnenschützes in eine vorbereitete Aussparung eingesetzt und anschließend vergossen.
  • Der große Vorteil dieser Ausführung besteht darin, dass die volle lichte Öffnung des Gerinnes erhalten bleibt und eine bündige Integration in das Bauwerk möglich ist.  Der Rahmen wird vollständig in das Bauwerk integriert und ragt nicht in den Durchflussquerschnitt hinein.
  • Diese Ausführung wird häufig bei Neubauten oder größeren Umbauten eingesetzt.
Beispielhafte Einbauzeichnung für Rinnenschütz
Beispielhafte Einbauzeichnung für Rinnenschütz

B. Andübeln im Gerinne

  • Beim Andübeln im Gerinne wird der Rahmen direkt zwischen die bestehenden Gerinneseiten montiert.
  • Da sich der Rahmen innerhalb des Gerinnequerschnitts befindet, reduziert sich die lichte Öffnung entsprechend der Rahmenabmessungen. Gleichzeitig ist diese Variante häufig die wirtschaftlichste Lösung für die Nachrüstung bestehender Bauwerke 
  • Diese Ausführung eignet sich insbesondere für bestehende Bauwerke, bei denen keine Vergussarbeiten vorgesehen sind oder nachträglich ein Schütz eingebaut werden soll.

C. Andübeln vor dem Gerinne

  • Beim Andübeln vor dem Gerinne wird das Rinnenschütz auf die Stirnwand des Bauwerks montiert.
  • Die volle lichte Öffnung des Gerinnes bleibt dabei erhalten, da sich der Rahmen vollständig außerhalb des Gerinnequerschnitts befindet. Gleichzeitig ist die Armatur besonders gut zugänglich und Wartungsarbeiten können einfach durchgeführt werden.
  • Diese Einbauart wird häufig eingesetzt, wenn das Schütz als Abschlussorgan am Anfang oder Ende eines Gerinneabschnitts dient.

Sohlausbildung

  • Je nach Bauwerk und Einbauart kann die Sohldichtung bündig in die Gerinnesohle integriert werden. Dies erfolgt typischerweise bei einbetonierten Ausführungen oder wenn beim Andübeln entsprechende Aussparungen vorgesehen werden.
  • Ist eine bündige Integration nicht möglich, wird das Schütz auf die bestehende Gerinnesohle aufgesetzt. Dadurch entsteht im Bereich der Sohldichtung ein Absatz von etwa 50 mm, der bei der Planung berücksichtigt werden sollte.

Sie haben Fragen zur Einbauart?

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl der passenden Einbauart für Ihr Bauwerk. Bereits auf Basis einer Skizze, einer Bauwerkszeichnung oder weniger technischer Eckdaten können wir beurteilen, welche Ausführung für Ihre Einbausituation geeignet ist.

Auf Wunsch erstellen wir projektspezifische Einbauzeichnungen und unterstützen bei der Auswahl der passenden Betätigung sowie bei konstruktiven Details wie lichter Öffnung, Sohlausbildung und Platzverhältnissen.

Technische Klärungen, Einbauzeichnungen und Angebote erhalten Sie in der Regel noch am selben Arbeitstag.

Ihre Ansprechpartner: David Jung & Hasan Catalano